Ablauf einer Psychotherapie

Ablauf einer Psychotherapie- bei mir in der Praxis in Hildburghausen oder online: beides ist möglich

Ablauf und Einzelschritte

Ablauf einer Psychotherapie
Die Voraussetzungen

Der erste und vielleicht wichtigste Schritt überhaupt beginnt bei Ihnen selbst: dadurch, dass Sie feststellen, dass Sie mit Ihrer Lebenssituation nicht 100% zufrieden sind und dass Sie sich eine Veränderung wünschen.

Diese Entscheidung zu einer Therapie oder Beratung können Sie gemeinsam mit Ihrem Partner treffen, aber auch alleine. Eine Beratung oder Therapie ist immer sowohl einzeln möglich wie auch als Paar.

Durch Ihre Entscheidung zu einer Therapie bzw. Beratung haben Sie bereits die wichtigsten zwei Voraussetzungen für eine erfolgreiche Lösung Ihrer Probleme erreicht:

  • Sie merken selbst, dass es Probleme gibt, und reden es sich selbst nicht länger schön.
  • Dadurch, dass Sie mit einem Therapeuten in Kontakt treten, nehmen Sie Ihr Leben aktiv in die Hand und öffnen sich den Weg zu neuen Lösungen.

Ablauf einer Psychotherapie
Das kostenlose Erstgespräch

Nach dieser Entscheidung ist der nächste Schritt vergleichsweise einfach: die Vereinbarung eines kostenloses Erstgesprächs. Für jedes Erstgespräch nehme ich mir Zeit (ca. 20-30 min). Dazu rufen Sie mich einfach an: 03685/7124029.

Falls ich gerade mit einem anderen Klienten in einem anderen Gespräch bin, nimmt der Anrufbeantworter Ihren Anruf entgegen. Bitte hinterlassen Sie mir Ihre Telefonnummer und eine Nachricht, wann ich Sie am besten zurückrufen kann.

Alternativ könen Sie mir auch eine kurze Mail mit Ihrer Festnetznummer und den für Sie günstigen Anrufzeiten schreiben – und ich rufe Sie zu Ihrem Wunschzeitpunkt zurück. Alternativ können Sie mir auch Ihre Skypeadresse mitteilen und ich rufe Sie auf Skype an.

Bei unserem Erstgespräch können wir uns schon ein Stück weit kennenlernen und uns über die wichtigsten organisatorischen Fragen unterhalten:

  • Was ist Ihr Problem?
  • Welche Hilfe kann ich Ihnen bei einer Therapie oder Online-Beratung anbietenn?
  • Wie sollen unsere nächsten Arbeitssitzungen stattfinden? (per Skype, per Telefon oder per Chat?)
  • Wie möchten Sie bezahlen? (Bar oder Überweisung oder anonyme Bareinzahlung bei der Bank)

Ablauf einer Psychotherapie
Der Zeitplan

Wie viele Sitzungen für die Lösung eines Problems notwendig sind, ist individuell sehr unterschiedlich.

Manchmal genügt ein einziges, kurzes Beratungsgespräch, wenn es nur um die Beantwortung einer einzelnen, konkreten Frage geht. In der Regel aber sind mehrere Sitzungen nötig- schließlich sind die meisten Probleme auch über einen längeren Zeitraum entstanden und benötigen daher auch etwas mehr Zeit zur Lösung.

Es kann sinnvoll sein, zunächst mit einem Block von 5 Sitzungen zu beginnen. In diesen ersten Sitzungen kann es um folgende Themen gehen:

  • Wir lernen uns besser kennen und Sie schildern mir Ihr genaues Anliegen.
  • Ich selber kann mir ein Bild von Ihrer Person und Ihren Problemen machen: Dabei können wir auch über Ihre bisherigen Lebenserfahrungen und über frühere Lebenskrisen sprechen.
  • Gemeinsam können wir Ziele für unsere Arbeit festlegen und mögliche Lösungswege abstecken.

Wichtig ist, dass Sie selbst jederzeit bestimmen, über welche Themen wir miteinander sprechen und über welche nicht.

Ablauf einer Psychotherapie
Wann ist eine Therapie oder Beratung zu Ende?

Wann eine Beratung oder Therapie zu Ende ist, bestimmen Sie selbst. In der Regel ist das dann der Fall, wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie meine Beratung nicht mehr benötigen und selbst mit Ihrer Situation gut zurecht kommen.

Sie sagen mir also einfach, wann für Sie das Ende der Therapie oder Beratung gekommen ist- sinnvollerweise ein bis zwei Sitzungen vorher, damit wir gemeinsam noch offene Fragen klären können und zu einem sinnvollen Abschluss finden.

Wobei es Ihnen natürlich jederzeit frei steht, sich wieder erneut an mich zu wenden: Denn es steht nirgendwo geschrieben, dass sich alle Probleme des Lebens in einer einzigen Sitzungsreihe lösen lassen. Manchmal ergeben sich erst mit einigem zeitlichen Abstand nach einer Beratung oder Therapie neue Fragen, die dann wieder neu angegangen werden können.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, rufen Sie mich einfach an oder schreiben Sie mir eine Email.

Ihr Dr. Michael Petery

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Gerne berate ich Sie bei allen Fragen rund um das Thema Psychotherapie:

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Dr. hum.biol. Michael Petery

Zuletzt aktualisiert am 18.09.2017.

Selbstmorddrohung-
wie gehe ich damit um?

Selbstmorddrohung Foto © glisic_albina Fotolia.com

Selbstmorddrohung immer ernst nehmen

Selbstmorddrohung
Eine Selbstmorddrohung gehört in einer Partnerschaft zum Belastendsten, was geschehen kann. Das Schwierigste ist, dass niemand sicher weiß (und vielleicht nicht einmal der Partner, der die Drohung ausspricht), wie ernst diese Drohung gemeint ist und ob nach dieser Drohung tatsächlich der Selbstmord folgt oder nicht.

Gerade deswegen gilt:
Eine Selbstmorddrohung ist immer ernst zu nehmen.

Auch wenn es schwer fällt, sind berechtigte und wichtige Fragen wie „Will er/sie mich damit eigentlich nur erpressen?“ erst einmal in den Hintergrund zu stellen.

Selbstmord- Wer ist besonders gefährdet?

Eine besondere Gefährdung für Suizidalität liegt vor, wenn bereits folgende Umstände gegeben sind:

  • depressive Erkrankung
  • Missbrauch oder -abhängigkeit von Drogen, Alkohol oder Medikamenten
  • anderer Selbstmord im persönlichen Umfeld
  • vorangegangene Selbstmordankündigungen oder Selbstmordversuche

Selbstmorddrohung- die Phasen der Suizidalität

Der Psychiater Walter Pöldinger hat aufgezeigt, dass sich Suizidalität (die Neigung zum Selbstmord) in drei Phasen entwickelt.

1. Erwägungsphase
Es kommt der Gedanke an Suizid (Selbstmord) als Möglichkeit zur Problem- oder Konfliktlösung auf. Dabei können verschiedene Faktoren begünstigend hinzukommen, so etwa, wenn eigene Aggressionen nicht nach außen abgeführt werden können oder wenn im Umfeld bereits ein anderer Suizid stattgefunden hat.

2. Ambivalenzphase
In dieser Phase kommt es zu einem inneren Kampf zwischen dem Willen, sich umzubringen, und dem Willen, am Leben zu bleiben. In dieser Phase kann es zu direkten und indirekten Selbstmordankündigungen kommen.
Ein Beispiel für eine direkte Selbstmordankündigung: „Ich bringe mich jetzt bald um, wenn das so weitergeht.“
Ein Beispiel für eine indirekte Selbstmordankündigung: „Vielleicht bist du mich als Problem ja bald los…“

Etwa 80% aller Menschen, die Selbstmord begehen, kündigen mit solchen oder ähnlichen Sätzen (Andeutungen, Drohungen, Ankündigungen) ihre Tat an.
Psychologisch sind solche Äußerungen als Hilferufe zu interpretieren, die von der Seite des Überlebenswillens der betroffenen Person kommen.
Eine Selbstmorddrohung ist immer unbedingt ernst zu nehmen, auch dann, wenn sie vor allem dazu zu dienen scheint, den anderen Partner unter Druck setzen zu wollen („Wenn du dies oder das machst bzw. nicht machst, bringe ich mich um!“).

3. Entschlussphase
In der dritten Phase fällt der Entschluss zu sterben oder weiterzuleben. Der Betroffene wirkt jetzt ruhig und ausgeglichen („Ruhe vor dem Sturm“)- und genau darin liegt die Gefahr, die Situation von außen falsch einzuschätzen. Hier kann nur helfen, denjenigen, der von Selbstmord gesprochen hat, zu fragen, warum er sich jetzt nicht mehr umbringen, sondern weiterleben will. Wenn der Betroffene hier keine klaren Gründe angeben kann, steht die Tat möglicherweise unmittelbar bevor. Das gilt um so mehr, wenn der Betroffene scheinbar ganz ruhig und überlegt anfängt, finanzielle oder testamentarische Fragen zu regeln.

Selbstmorddrohung-
Regeln für den richtigen Umgang

Wie reagiere ich richtig, wenn ich vermute oder bemerke, dass mein Partner (oder ein anderer Mensch) Selbstmordgedanken hegt?
Dafür gibt es die folgenden Regeln:

1. Regel:
Eigene Scheu überwinden und das Thema aktiv ansprechen

Wenn ich mir unsicher bin, ob mein Partner (oder auch ein anderer Mensch) Selbstmordgedanken hegt, sollte ich derjenige sein, der das aktiv anspricht.
Es gilt vor allem, falsche Scheu zu überwinden. Die Vorstellung, ich könnte durch meine Nachfrage jemand anderen erst auf den Gedanken bringen, sich umzubringen, ist grundsätzlich falsch. Die Sprachlosigkeit ist die eigentliche Gefahr, nicht die Nachfrage.
Mögliche Fragen könnten sein: „Ich mache mir Sorgen um dich. Kann es sein, dass dich dein Lebensmut verlassen hat? Denkst du manchmal daran, dass es besser wäre, nicht mehr am Leben zu sein?“

2. Regel:
Abschätzung des Gefährdungsgrades

Wenn Selbstmordgedanken vorliegen, ist es wichtig zu erfahren, in welcher der drei oben erklärten Phasen der Betroffene steht. Hier könnten mögliche Fragen lauten: „Hast du eher allgemein das Gefühl, nicht mehr leben zu wollen oder ist das schon konkreter geworden? Hast du schon Ideen, wie du dich tatsächlich umbringen würdest? Was kann ich jetzt für dich tun?“

3. Regel:
Nicht abwarten, sondern Hilfe holen

Vorgehen bei Phase 1 (Erwägungsphase):
Grundsätzlich ist therapeutische Hilfe immer erforderlich, wenn ein Mensch, auch ohne konkreten Plan, an Selbstmord als eine Möglichkeit zur Problemlösung denkt. Deshalb ist es richtig, dass Sie Ihrem Partner anbieten: „Ich denke, das ist der Punkt, an dem wir die Hilfe eines Therapeuten benötigen. Deshalb werde ich für uns einen Termin ausmachen.“

Vorgehen bei Phase 2 (Ambivalenzphase) und Phase 3 (Entschlussphase):
Hier ist schnelle Hilfe notwendig.

Rufen Sie die Notrufnummer 110 an
(lieber einmal zu viel als zu wenig!).

Lassen Sie den Betroffenen nicht allein, bis ein Arzt oder Psychologe die Behandlung übernommen hat.
Wenn Ihr Partner mit Selbstmord droht, ist solche professionelle Hilfe absolut notwendig.

Wenn Sie in solcher Weise für Ihren Partner gesorgt haben, kann es sein, dass Ihnen auch selbst psychotherapeutische Unterstützung gut tun kann. Es ist auf jeden Fall Grund genug dafür da, dass Sie jetzt auch an sich selbst denken, um auch Ihre eigenen Belastungen durch die Selbstmorddrohung Ihres Partners verarbeiten zu können.

Auch wenn ich keine Notfallhilfe leisten kann (dafür ist Telefon 110 zuständig!): Wenn Sie weitere Fragen zum Thema haben, die sich nicht auf einen direkten Notfall beziehen, freue ich mich, wenn Sie sich an mich wenden.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, rufen Sie mich einfach an oder schreiben Sie mir eine Email.

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Zuletzt aktualisiert am 18.09.2017.

Gesprächstherapie
nach Carl Rogers

Gesprächstherapie- Aktivierung
der psychischen Selbstheilungskräfte

Die Gesprächstherapie ist die klassische Form der Psychotherapie. Im Mittelpunkt steht das Gespräch und der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Klient und Therapeut.

Wissenschaftlich begründet wurde die Gesprächstherapie von Carl R. Rogers als „klientenzentrierte Psychotherapie“. Die Leitfrage für seine Foschungsarbeit lautete: „Welche Bedingungen sind es, die dazu führen, dass eine Person von sich aus über ihr Erleben spricht, sich dabei besser verstehen lernt und schließlich zu Einstellungs- und Verhaltensänderung gelangt?“

Die Grundüberzeugung von Carl Rogers ist dabei, dass in jedem Menschen selbst die Heilungskräfte vorhanden sind, die ein Mensch für seine psychische Gesundheit benötigt.

Oft können sich jedoch diese inneren Kräfte durch äußere Umstände und Anpassungsdruck nicht frei entfalten. Aufgabe des Therapeuten ist es, diesen positiven Kräften (den sog. „Aktualisierungstendenzen“) im therapeutischen Gespräch Raum zur Entfaltung zu geben. Dazu gehört die bedingungslose positive Wertschätzung des Klienten, einfühlsames Zuhören und Aufrichtigkeit (Kongruenz) gegenüber dem Klienten.

Durch behutsame Zuwendung zu unserem eigenen Selbst wird es möglich, die in uns vorhandenen psychischen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Dort, wo sich in unserer Biografie und durch äußere Lebensumstände Stockungen und Hindernisse aufgebaut haben, können wir wieder neue Möglichkeiten und Wege des inneren Wachstums entdecken.

Gesprächstherapie-
Hohe Wirksamkeit wissenschaftlich belegt

Wissenschaftlich ist die Wirksamkeit der Gesprächstherapie durch zahlreiche Studien belegt. Gesprächstherapie ist ein Verfahren, das sich bei den meisten psychischen Störungen als sehr wirksam erwiesen hat.

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Zuletzt aktualisiert am 18.09.2017.

Angststörungen

Angststörungen Foto © Jonathan Stutz Fotolia.com

Angststörungen
als psychische Belastung

Ängste, die durch keine konkreten Gründe in der Umwelt veranlasst sind, können sich für einen Menschen zu einer schweren Belastung entwickeln. Das kann eine ganz konkrete Angst sein (z.B. vor Spinnen, Schlangen, Mäusen, Hunden oder anderen Tieren), aber auch die Angst vor Menschenansammlungen, vor Reisen oder vor öffentlichen Plätzen. Außerdem gibt es Ängste vor bestimmten Situationen: z.B. Prüfungsangst, Flugangst, Höhenangst, Angst vor Tunneln und Aufzügen.

Alle diese Formen von Angst können für Betroffene eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität bedeuten. Eine psychotherapeutische Abklärung ist unbedingt sinnvoll. Häufig können bereits einige Sitzungen eine wesentliche Erleichterung bringen.

Panikstörung und generalisierte Angst

Weitere Störungen aus dem Bereich Angst sind Panikstörungen, die auch spontan und ohne äußeren Anlass auftreten können. Bei der generalisierten Angststörung besteht eine diffuse Angst mit Befürchtungen über alltägliche Ereignisse und Probleme über Monate hinweg.

Symptome der Angststörung

Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen. Mögliche Symptome sind Herzklopfen, Schwindel, Schweißausbrüche, Brustschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie das Gefühl, nicht „richtig da“ zu sein oder bald sterben zu müssen. Etwa 10-20 Prozent der Menschen in Deutschland leiden Studien zufolge an einer Angststörung, meist ohne es selbst zu wissen und ohne Behandlung. Oft werden Angststörungen von Folgekrankheiten begleitet, z.B. Suchterkrankungen und/oder Depressionen

Therapie

Angststörungen sind gut therapierbar. Allerdings muss vor dem Therapiebeginn durch einen Arztbesuch abgeklärt werden, ob Symptome wie Atemnot oder Herzrasen nicht auch eine körperliche Ursache haben.

In einer Therapie geht es darum, schrittweise Techniken zu erlernen, um die angstauslösenden Situationen aushalten zu können. Zielpunkt ist die Angstexposition: Ich begleite den Klienten/die Klientin dabei, die angstauslösende Situation aufzusuchen und dabei die Lernerfahrung zu machen, dass die erwarteten Katastrophen nicht eintreten.

Durch die Erfahrung, die angstauslösende Situation gemeinsam mit dem Therapeuten ausgehalten zu haben, bildet sich die Gewissheit, in Zukunft auch allein mit einer solchen Situation zurecht zu kommen.

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Zuletzt aktualisiert am 14.09.2017.

Anpassungsstörungen

Anpassungsstörungen Foto © radachynskyi Fotolia.com

Anpassungsstörungen-
Wenn plötzliche Belastungen krank machen

Plötzliche Veränderungen und Umschwünge im Leben können der Anlass für psychische Erkrankungen sein. Bekannte Auslöser sind beispielsweise: eigene Krankheit oder Krankheit eines nahen Angehörigen, Elternschaft, Heirat, Wohnungswechsel, Todesfall eines nahestehenden Menschen, Arbeitslosigkeit, Renteneintritt, Kulturschock. Weitere Auslöser können Schwierigkeiten am Arbeitsplatz oder Probleme in der Familie oder Ehe sein. Bei Kindern können auch Schulprobleme die Ursache sein. Auch das Erreichen eines langersehnten Zieles und das Gefühl, dadurch einen wesentlichen Lebensinhalt verloren zu haben, kann eine Anpassungsstörung auslösen.

In all diesen Fällen handelt es sich um eine psychische Reaktion auf einmalige oder fortbestehende Belastungsfaktoren, die dann zur Entstehung folgender Symptome führen können:

  • Niedergeschlagenheit, Gefühl der Leere
  • Nicht-Loslassen-Können, Gedankenkreisen
  • Angst/Sorge, Freudlosigkeit, beständige Trauer
  • Gefühl, nicht mehr zurecht zu kommen:
  • Störung des Sozialverhaltens: Rückzug aus dem Freundeskreis, Probleme mit Nähe und Distanz…

Wenn solche Symptome innerhalb von 6 Monaten nach einem auslösenden Krisenereignis auftreten und nicht durch andere körperliche oder psychische Krankheiten erklärt werden können, liegt aus psychologischer Sicht eine Anpassungsstörung vor. Auf jeden Fall ist bei solchen Symptomen eine genaue Abklärung durch einen Psychiater oder Psychotherapeuten notwendig, um andere psychische Ursachen und Erkrankungen ausschließen zu können.

Anpassungsstörungen gelten im Rahmen einer Gesprächstherapie als gut behandelbar. Unbehandelt besteht die Gefahr, dass sich Anpassungsstörungen bis hin zu mittleren und schweren Formen der Depression fortentwickeln.

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Burnout- wenn Arbeit krank macht

Burnout Foto © Heiko Kverling Fotolia.com

Burnout-
Eine Krankheit, die jeden treffen kann

Obgleich wissenschaftlich noch umstritten ist, ob Burnout ein eigenes Krankheitsbild ist oder sich aus mehreren Krankheitsfaktoren zusammensetzt: klar ist, dass betroffene Menschen schwer unter dem Phänomen Burnout leiden. Und es ist eindeutig nachgewiesen, dass immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft durch berufliche und private Überlastung in das Gefühl des „Ausgebranntseins“ hineingetrieben werden.

Entgegen landläufiger Meinung sind übrigens weniger Manager betroffen, sondern vielmehr Menschen in „ganz normalen“ Berufen, vor allem, wenn sie es viel mit anderen Menschen zu tun haben, so etwa in sozialen Berufen, wie z.B. Lehrer/innen, Kindergärtner/innen, Krankenpfleger/innen, Ärzt/innen, Polizist/innen. Ein hohes Burnout-Risiko haben auch Menschen, die zuhause einen kranken Angehörigen pflegen oder alleinerziehende Mütter.

Warnzeichen ernst nehmen

Anzeichen für Burnout sind:

  • Körperliche Symptome: permanente Müdigkeit und Erschöpfung, Schlafstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen, Magen-, Darm-Beschwerden, Schwindel, Herz-Kreislaufprobleme, häufige Infekte
  • Psychische Symptome: Lustlosigkeit; Gefühl des Versagens und der Sinnlosigkeit, Motivationslosigkeit, Stimmungsschwankungen
  • Soziale Symptome: Übellaunigkeit, Gereiztheit; Angst, den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein; mangelndes Interesse am Beruf oder Aufgabenbereich; Rückzug aus dem Kollegen- und Freundeskreis;

Besonders Menschen, die gerne viel leisten wollen und schlecht Nein sagen können, sind davon bedroht, in das Gefühl des Ausgebranntseins hineinzukommen.

Burnoutsymptome sind immer sehr ernst zu nehmen, da ohne eine Behandlung sich eine klinisch relevante Depression entwickeln kann.

Wichtigstes Ziel der Psychotherapie ist es, beim Ausbruch aus dem „Hamsterrad“-Leben zu helfen. Dazu gehört etwa das Lernen von Entspannungstechniken und Umstrukturierungen im eigenen Lebenskonzept.

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Depressionen- eine Volkskrankheit mit hohem Risikofaktor

Depressionen Foto © hikron Fotolia.com

Depressionen
müssen immer erst genommen werden

Ungefähr jeder sechste Mensch in Deutschland erkrankt in seinem Leben wenigstens einmal an einer Depression. Damit gehören Depressionen zu den häufigsten Erkrankzungen überhaupt und sind für ein Viertel aller gemeldeten Krankheitstage in Deutschland verantwortlich.

Depressionen gehören zu den psychischen Erkrankungen, die sehr ernst genommen werden müssen: denn eine Depression kann tödlich verlaufen. In Deutschland sind 2013 psychische Erkrankungen für vier Prozent aller Todesfälle verantwortlich gewesen, das sind 10 mal mehr, als es Tote im Straßenverkehr gegeben hat.

Was weithin nicht bekannt ist: Bei Depressionen handelt es sich um eine Krankheit, die sowohl körperliche wie auch psychische Ursachen und Auswirkungen hat. Im Stoffwechsel des Gehirns entstehen bei den Botenstoffen (Transmittern) Störungen, die verhindern, dass die vom Gehirn selbst produzierten „Glückshormone“ (wie Serotonin) wirken können. Wenn dieser Hirnstoffwechsel-Prozess einmal gestört ist, ist unbedingt eine ärztliche und psychotherapeutische Behandlung erforderlich, da sich die Krankheit unbehandelt immer weiter verschlimmern kann.

Anzeichen

Anzeichen für eine depressive Erkrankung sind folgende drei Hauptsymptome, wobei bereits zwei Hauptsymptome (zusammen mit weiteren Nebensymptomen) und eine ununterbrochene Dauer von 14 Tagen ausreichen, um die Krankheit festzustellen:

  • depressive Stimmung
  • Verlust von Interesse und Freude
  • erhöhte Ermüdbarkeit

Nebensymptome einer Depression können sein:

  • Stimmung: Gefühl innerer Leere, Gefühl der Gefühlslosigkeit; Gefühl von Sinnlosigkeit des Lebens, von Hoffnungslosigkeit; Gefühl der Minderwertigkeit; Gefühl der Hilflosigkeit
  • soziale Selbstisolation: weniger Kontakt zu Freunden und/oder Familie; Verlust des Interesses an der Umwelt
  • sinnloses Gedankenkreisen (Grübelzwang); Überwiegen von negativen Gedanken
  • Reizbarkeit oder Ängstlichkeit
  • Schlafstörungen: insbesondere morgendliches Früherwachen (2 Stunden vor der normalen Zeit) und Morgentief
  • Müdigkeit, verringerte Konzentrationsfähigkeit, vermindertes sexuelles Interesse
  • Antriebshemmungen bis hin zur Unfähigkeit, die einfachsten Dinge des täglichen Lebens zu verrichten
  • innere Unruhe, Appetitlosigkeit, Veränderungen des Körpergewichts (Zunahme oder Abnahme);
  • Schmerzen in unterschiedlichsten Körperregionen, z.B. Druckgefühl auf der Brust
  • Selbstmordgedanken

WICHTIG: Bereits eines dieser Symptome sollte Anlass sein, ärztliche und psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Insbesondere sind geäußeerte Selbstmordgedanken unbedingt ernst zu nehmen: Weitere Informationen finden Sie dazu unter diesem Link: Selbstmorddrohung- wie gehe ich damit um?.

Da Depressionen den gesunden Hirnstoffwechsel grundlegend verändern, sind oft Medikamente notwendig, um die normale Steuerung der Botenstoffe („Glückshormone“) zu gewährleisten (z.B. Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer). Deshalb ist bei Depressionen immer eine gründliche medizinische Untersuchung notwendig. Beste Behandlungsergebnisse sind durch eine gute Zusammenarbeit in der medizinischen und psychotherapeutischen Behandlung zu erreichen.

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Essstörungen

Essstörungen Foto © fresnel6 Fotolia.com

Essstörungen

Viele psychische Störungen beeinflussen das Essverhalten des Menschen. Zu den häufigsten psychischen Erkrankungen mit einer Essstörung gehören:

Anorexie (Magersucht): Betroffen sind vor allem junge, leistungsorientierte Frauen zwischen 12 und 25 Jahren. Eine extreme Angst vor Gewichtszunahme führt zu Fasten und Gewichtsabnahme bis hin zum Tod (in über 15 Prozent der Fälle). Betroffene Frauen leiden, auch wenn sie die akute Zeit der Krankheit überleben, oft auch noch nach Jahrzehnten unter den körperlichen Folgen.

Bulimie: Betroffene Frauen und Männer (meist zwischen 15 und 35) haben zwar meist ein normales Körpergewicht oder sind nur leicht untergewichtig, leiden aber unter „Essanfällen“, bei denen schnell große Mengen hochkalorischer Lebensmittel gegessen werden. Danach ergreifen die Betroffenen extreme Gegenmaßnahmen: selbstherbeigeführtes Erbrechen, Abführmittel, exzessiver Sport). Ihre Krankheit verheimlichen sie oft aus Scham selbst ihrem Lebenspartner gegenüber. Sowohl eine Erkrankung an Magersucht wie auch an Übergewicht können sich zu einer Bulimie fortentwickeln.

Adipositas (Fettleibigkeit): Die gesundheitlichen Folgen durch übermäßige Ansammlung von Fettgewebe im Körper sind erheblich (Arbeitsunfähigkeit, Schmerzen, Herz- und Kreislaufkrankheiten, erhöhtes Risiko eines Schlaganfalls). Ursache sind meist sowohl körperliche wie auch psychische Gründe (z.B. Depression), die beide je für sich behandelt werden müssen.

Essstörungen: ärztliche
und therapeutische Hilfe ergänzen sich

Auch wenn viele Essstörungen ausschließlich psychische Ursachen haben, ist bei all diesen Krankheitsbildern eine gleichzeitige ärztliche Behandlung absolut notwendig. Essstörungen können viele körperliche Folgekrankheiten auslösen, die im Extremfall sogar tödlich enden können (z.B. Herzinfarkt, Nierenschäden, Entzündungen der Speiseröhre etc.). Insofern ist eine enge Zusammenarbeit von medizinischer und psychotherapeutischer Begleitung der beste Behandlungsansatz.

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Zuletzt aktualisiert am 18.09.2017.

Psychosomatische
Beschwerden

Psychosomatische Beschwerden: Nervenzelle in Aktion Foto © adimas Fotolia.com

Psychosomatische Beschwerden-
wenn psychisches Leid auf den Körper schlägt

Häufig haben körperliche Symptome wie z.B. Rückenschmerzen, Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden keine medizinisch erkennbare Ursache. Auch jahrelange medizinische Behandlungen oder Operationen schaffen keine Verbesserung, wenn die Ursachen der Krankheit nicht im Körper, sondern in der Psyche eines Menschen liegen.

So können beispielsweise Stress, Trauer oder andere psychische Belastungen körperliche Belastungssymptome auslösen, gerade bei Menschen, die sich selbst eigentlich „stark“ fühlen und die psychische Belastung selbst gar nicht richtig bemerken.

Psychosomatische Beschwerden-
frühzeitige Behandlung lohnt sich

Die Heilungschancen bei psychosomatischen Beschwerden sind umso höher, je früher mit der psychotherapeutischen Behandlung begonnen wird. Umgekehrt gilt, dass die Beschwerden ohne eine solche Behandlung die Tendenz haben, sich immer mehr auszuweiten.

Daneben gibt es Krankheiten, die sowohl eine körperliche wie auch eine psychische Ursache haben: in solchen Fällen ist es wichtig, in enger Abstimmung von ärztlicher Behandlung und Psychotherapie beide Krankheitsursachen zu behandeln. So kann es etwa erforderlich sein, bei einer Überproduktion von Magensäure sowohl durch Medikamente die Säureproduktion zu regulieren wie auch gleichzeitig an den psychischen Ursachen zu arbeiten, die zu einer solchen Stressreaktion des Körpers geführt haben.

In jedem Fall ist bei psychosomatischen Beschwerden unbedingt notwendig, zuerst durch einen Arzt abklären zu lassen, ob die Beschwerden rein körperlicher Natur sein können. Beispielsweise treten bei einer Unterfunktion der Schilddrüse depressionsähnliche Symptome auf, die bei richtiger Medikamenteneinstellung von selbst wieder weggehen, ohne dass eine Psychotherapie notwendig wäre.

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Zuletzt aktualisiert am 18.09.2017.

Schlafstörungen

Schlafstörungen Foto © AndreusK Fotolia.com

Schlafstörungen erfolgreich überwinden

Schlafstörungen sind nicht nur für den Betroffenen ausgesprochen unangenehm, sie müssen auch als Krankheitssymptom sehr ernst genommen werden, da sie Anzeichen für schwerwiegendere Krankheiten sein können. Der erste Schritt ist, durch eine ärztliche Untersuchung mögliche körperliche Krankheitsurachen auszuschließen.

In den meisten Fällen sind Schlafstörungen rein psychisch begründet. Die Ursachen können sehr vielfältig sein: Stress in Beruf oder Familie, äußere Faktoren, persönliche Probleme… Aber auch der aktuelle oder frühere Gebrauch von Schlafmitteln kann später Schlafstörungen zur Folge haben.

Schlafstörungen-
Wann besteht Handlungsbedarf?

Eine Schlafstörung liegt vor, wenn mindestens vier Wochen lang der Schlaf in drei Nächten in erheblichem Ausmaß gestört ist. Ein paar Nächte hintereinander schlecht zu schlafen, ist also noch kein Grund zur Sorge.

Besonders ernst zu nehmen ist dagegen das Phänomen des morgendlichen Früherwachens (mindestens 14 Tage lang zwei Stunden oder mehr vor der normalen Zeit). In einem solchen Fall sollte unbedingt ein Arzt oder Therapeut aufgesucht werden, um abzuklären, ob möglicherweise Depressionen die eigentliche Ursache sind.

Hier ist es unbedingt sinnvoll, medizinische und psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Parasomnien: Schlafwandeln, Nachtangst, Alpträume

Der Schlaf kann nicht nur durch ungewünschtes Wachliegen oder zu frühes Aufwachen gestört sein, sondern auch durch sogenannte Parasomnien, d.h. durch Schlafwandeln, Nachtangst und Alpträume. Auch solche Parasomnien können für die Betroffenen und ihre Angehörigen sehr unangenehm sein. Da eine Behandlung mit Medikamenten kaum möglich ist, empfiehlt sich eine Psychotherapie.

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